Florian Tyroller

Bürgermeisterkandidat für Wörthsee
Brief info

Ich bewerbe mich für das verantwortungsvolle Amt des Bürgermeisters von Wörthsee, damit sich unsere schöne Heimatgemeinde ökologisch und sozial weiterentwickelt.

Was mich bewegt

Wir leben auf einem ebenso wunderbaren wie winzigen Paradies im Weltraum und wir sind gerade dabei unseren Kindern und Enkelkindern die Lebensbedingungen zu versauen. Das ist nicht erst seit den „Fridays for Future“ Demos bekannt, sondern hätte schon vor Jahrzehnten in die Politik einfließen müssen. Deshalb bin ich vor rund zehn Jahren auch bei den Grünen in Wörthsee eingetreten und habe mich hier vor Ort engagiert.

Bei der letzten Komunalwahl 2014 habe ich mich bewusst nicht für das Amt des 1. Bürgermeisters aufstellen lassen, da ich anders als damals die Bewerber von CSU und FW zuerst Erfahrung im Gemeinderat sammeln wollte, bevor ich die Leitung des Rathauses übernehme.

Ich will einfach wissen was ich tue, meine Entscheidungen auf Wissen aufbauen.

 

Praxisbezug oder Handeln ist wichtiger als Reden

Meine Eltern haben 1985 eine kleine Landwirtschaft in Italien übernommen. Diese wird seither konsequent nach Biokriterien geführt. Hier kann ich jedes Jahr ohne wirtschaftlichen Druck Erfahrungen sammeln, wie man gesunde Lebensmittel ohne Kunstdünger und Spritzmittel unter heißen und trockenen Bedingungen produziert. Sozusagen ein kleiner Ausblick in die Verhältnisse die wir in Zukunft bei uns haben werden.

Nach dem frühen Tod meiner Mutter 2001 haben wir mein Elternhaus übernommen, und sofort erste energetische Sanierungen vorgenommen. Zusätzlich sorgen Solaranlagen und ein Pflanzenöl BHKW für Strom und Wärme, so dass das Dreifamilien Haus seither nahezu CO2 neutral ist. Auch die Umrüstung von bestehenden Fahrzeugen auf Elektroantrieb fällt unter diese Rubrik Handeln statt Reden und „Bedenken zu tragen“.

 

Meine Ziele als Bürgermeister:

Ich möchte dass unsere Gemeinde sich klimaneutral und umweltfreundlich sowie sozial ausgewogen weiterentwickelt. Dazu sollte das Rathaus aber nicht immer auf Anträge von ehrenamtlichen Gemeinderäten warten, sondern von sich aus aktiv werden. Betätigungsfelder gibt es genug:

  • Photovoltaik auf allen gemeindlichen Gebäuden
  • konsequent klimaneutrale Verwaltung
  • Wo immer möglich Elektrofahrzeuge bei Neuanschaffungen
  • Förderung von Nahwärmenetzen
  • Ökologische Kriterien in Bebauungsplänen festschreiben
  • Giftfreie Pflege von Straßenbegleitgrün und gemeindlichen Liegenschaften
  • Nachpflanzung von ausgefallenen Bäumen sichern
  • Neupflanzung von Bäumen im Siedlungsgebiet z.B. Birkenweg und entlang von außerörtlichen Straßen fördern
  • ökologische Schwerpunkte (CO2 Neutralität) beim Schaffen von neuem Baurecht festschreiben
  • Renovierung und Neuanlage von Kinderspielplätzen
  • zukunftssichere Hochwasserschutzmaßnahmen über das gesetzliche Mindestmaß hinaus

 

Verkehrskonzept

  • Besserer Schutz der Bevölkerung vor Parksuchverkehr
  • Stärkere Einbindung der S-Bahn für den Transport der Naherholungssuchenden
  • Deutliche überregionale Kommunikation der angespannten Parkplatzsituation an Wochenenden
  • Anlage des lange geplanten Fahrradschutzstreifens mit Parkierungskonzept
  • Weiterer Ausbau der Radwege, Vernetzung mit den Nachbargemeinden
  • Zusätzliche Fußgängerquerungen beim zweigleisigen Ausbau der S-Bahn
  • Barrierefreie Anbindung des Bahnhofs Richtung Auing
  • Lärmschutzmaßnahmen an der S-Bahn nur in enger Abstimmung mit den betroffenen Anwohnern
  • Umbau der Staatsstraße bei Rückstufung zur Gemeindstraße (keine Autobahn durch den Ort!)
  • Wetterschutz für Bushaltestellen u.v.m.

 

Ein sinnvoller Umgang mit dem von München ausgehenden Siedlungsdruck.

  • Behutsames Wachstum
  • Keine „Breisiedlungen“ wie z.T. in Gilching
  • Soziale Mischung ist wichtig, keine Ghettos keine gated communities
  • Autofreies Leben sollte möglich sein
  • Intensive Beplanung neuer Fuß- und Radwegeverbindungen im Ort
  • Ökologische Kriterien (z.B. Plusenergiehaus) für Neubauten

 

Auch viele Dinge im sozialen Bereich müssen aktiv angegangen oder weiterentwickelt werden:

  • Ausbau der Kinderbetreuung
  • Ausbau der Grundschule falls die Schülerzahlen weiter ansteigen
  • Unterstützung der Vereine bei der Jugendarbeit (z.B. Sportverein, Wasserwacht, Jugendhaus Wörthsee)
  • Einrichtung eines Jugendbeirates
  • Sozial ausgewogener Wohnungsbau
  • Auf- und Ausbau der Angebote für Senioren (Kirchenstiftung, Urban-Dettmar Haus)
  • Mehr öffentliche Sitzmöglichkeiten im Gemeindegebiet schaffen

 

Natürlich kann das alles kein Bürgermeister alleine entscheiden. Die eigentliche „Regierung“ einer Gemeinde ist der Gemeinderat, dort müssen die Mehrheiten gefunden werden. Aber ein hauptamtlicher Bürgermeister kann mit seiner kompetenten Verwaltung zusammen auch Dinge anstoßen und für die ehrenamtlichen Gemeinderäte entsprechende Informationen zusammentragen. Für diese Aufgaben bin ich aus meiner Sicht bestens gerüstet:

  • Breit gefächerte wissenschaftliche Ausbildung
  • Hohe soziale Kompetenz durch Personalratstätigkeit
  • Großer Praxisbezug gerade auch in ökologischen Fragestellungen
  • Erfahren in der Kommunalpolitik durch Mitarbeit in den Zweckverbänden „Interkommunales Gewerbegebiet“ und „Weiterführende Schulen“ sowie sechs Jahre im Gemeinderat
  • Realitätsbezug und Ausrichtung auf die Zukunft durch vier am Ort lebende Kinder

 

 

Ich bewerbe mich für das verantwortungsvolle Amt des Bürgermeisters von Wörthsee, damit sich unsere schöne Heimatgemeinde ökologisch und sozial weiterentwickelt.

 

Weil wir hier leben.