Tyll Gundermann: Endlich Zukunft gestalten!

Es freut mich riesig, dass ich in den Kreisvorstand der Grünen gewählt worden bin, und ich hoffe, einiges beitragen zu können, um “Endlich Zukunft zu gestalten.”

Wer ich bin

Ich bin tatsächlich ein gebürtiger Tutzinger (Starnberg) und schätze dieses Privileg jeden Tag. Als Kind habe ich durch meine Mutter viel über Umwelt- und Naturschutz erfahren, in meiner Jugend war ich bereits bei den Grünen aktiv.
Später als junger Familienvater stand dann doch die Karriere und das Geldverdienen irgendwann im Mittelpunkt. Jetzt bin ich 54 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder, welche nicht mehr bei uns wohnen.
Beruflich habe ich nahezu alle Facetten der Arbeitswelt erlebt, vom Beamten beim Deutschen Wetterdienst, bis hin zum Geschäftsfürer und Miteigentümer einer Agentur für Großbildkommunikation. Seit einem Jahr bin ich Co-Sprecher der Grünen Tutzing.

Was sind meine Gründe für mein Engagement?

Meine ursprüngliche Berufsausbildung war an der Fachhochschule für Meteorologie. Aufgrund der Ausbildung weiß ich, was der Klimawandel tatsächlich bedeutet und was es für dramatische Folgen für uns und unseren Planeten hat. Deswegen müssen heute schnelle und sinnvolle Entscheidungen getroffen werden, ohne dabei den Konsens in der
Gesellschaft zu verlieren.
Meine engsten Familienangehörigen arbeiten in der Luftfahrt- und Automobilbranche. Täglich spüre ich bei ihnen den Konflikt zwischen einerseits dem Bewusstsein, dringend erforderlicher Veränderung in der Gesellschaft, andererseits aber auch die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und ihrer Identität. Genau diesen Menschen müssen wir ein Angebot machen, technologieoffen den Wandel hin zu einer sozialeren und insbesondere ökologischeren Gesellschaft voranzubringen.


Wie ich mich im Kreisvorstand einbringen kann?

In den letzten 15-20 Jahren war ich in diversen Vereinen mit der Vorstandsarbeit betreut und weiß, was Satzungen, Schriftverkehr oder sonstige organisatorische Dinge bedeuten. Veranstaltungen zu organisieren und auch zu moderieren sind für mich kein Problem. Den Umgang mit der Presse habe ich auch mittlerweile gelernt und weiß, wie man größere Unglücke hoffentlich vermeiden kann. Durch meine berufliche Erfahrung im Bereich Marketing, Messe und Werbung kann ich sicherlich zusätzlichen Input im Kreisvorstand geben.
Das Wichtigste bei allem aber ist, ein Teamplayer zu sein. Und das bin ich definitiv.


Zuletzt noch eine Anmerkung zur aktuellen Lage:

Bei der Coronapandemie tun wir richtigerweise alles Mögliche, um vor allem Risikogruppen und unsere ältere Bevölkerung zu schützen. Wir stellen alles in Frage und hadern nicht, harte Maßnahmen zu beschließen, um gut durch die Pandemie zu kommen. Es wird unendlich viel Geld in die Hand genommen, um diese Krise zu meistern. Ich hoffe aber, in sechs Monaten reden wir nicht mehr über die täglichen Fallzahlen, sondern darüber, wie unsere Gesellschaft in 10 oder 20 Jahren ausschauen soll, auch im Sinne einer Generationengerechtigkeit.


Die nächsten zwei Jahre werden die entscheidenden Jahre sein, ob wir es schaffen, eine neue sozialere und ökologischere Gesellschaft voran zu bringen, oder ob es ein “weiter so” wie gehabt à la CSU gibt.

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